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Forschung

Die zwei Hauptschwerpunkte in der Forschung des Instituts für Pädagogische Psychologie liegen in Themen zu Kultur und Sprache. Obwohl zu beiden Themen Arbeitsgruppen bestehen, existieren auch Überschneidungen in einzelnen Projekten.

Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich vorrangig mit der kulturellen Heterogenität in Gesellschaften. Diese zeigt sich besonders bei jungen Menschen, die gleichzeitig mit altersspezifischen Entwicklungsaufgaben und migrationsbedingten Veränderungen konfrontiert sind. Ein Ziel der Forschung am Institut für Pädagogische Psychologie ist, diese Veränderungsprozesse zu verstehen und zu differenzieren. Themen, in denen das Zusammenspiel dieser Prozesse untersucht wird, sind Eltern-Kind-Interaktionen, soziale Beziehungen und die Entwicklung einer kulturellen Identität. Dabei werden auch kontextuelle Variationen berücksichtigt, beispielsweise durch den Einbezug von Sozialisationskontexten oder durch Kulturvergleiche.Verantwortlich für diesen Forschungsbereich ist Professor Peter F. Titzmann.

Vor allem die kognitiven Grundlagen des Schreibens, die beim Schreiben beteiligten Prozesse und die Folgerungen für eine Didaktik der Schreibkompetenz bilden in diesem Zusammenhang das Forschungsfeld einer weiteren Arbeitsgruppe unseres Instituts. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei u.a. das Abschreiben (copy task), die Beiträge von Kohärenzfähigkeit, Perspektivenübernahme und Wortschatz zur Schreibkompetenz und die Bestimmung von Textqualität. Das zugehörige methodische Spektrum reicht von Laborexperimenten bis zu Interventionsstudien in Schulen; im Schreiblabor können hand- und tastaturschriftliche Schreibprozesse erfasst und analysiert werden. Verantwortlich für diesen Forschungsbereich ist Professor Joachim Grabowski.