Forschung am Institut für Psychologie

Unsere Themenschwerpunkte:

Kultur, Sprache, Soziale Kognition und Interaktion

Unsere Themenschwerpunkte:

Kultur, Sprache, Soziale Kognition und Interaktion

Die Forschung am Institut für Psychologie konzentriert sich im Wesentlichen auf drei Themenschwerpunkte: Kultur, Sprache, Soziale Kognition und Interaktion

Die drei Hauptschwerpunkte in der Forschung des Instituts für Psychologie liegen in Themen zu Kultur, Sprache und sozialer Kognition und Interaktion. Obwohl zu allen Themen Arbeitsgruppen bestehen, existieren auch Überschneidungen in einzelnen Projekten.

Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich vorrangig mit der kulturellen Heterogenität in Gesellschaften. Diese zeigt sich besonders bei jungen Menschen, die gleichzeitig mit altersspezifischen Entwicklungsaufgaben und migrationsbedingten Veränderungen konfrontiert sind. Ein Ziel der Forschung am Institut für Psychologie ist, diese Veränderungsprozesse zu verstehen und zu differenzieren. Themen, in denen das Zusammenspiel dieser Prozesse untersucht wird, sind Eltern-Kind-Interaktionen, soziale Beziehungen und die Entwicklung einer kulturellen Identität. Dabei werden auch kontextuelle Variationen berücksichtigt, beispielsweise durch den Einbezug von Sozialisationskontexten oder durch Kulturvergleiche. Verantwortlich für diesen Forschungsbereich ist Herr Professor Peter F. Titzmann.

Vor allem die kognitiven Grundlagen des Schreibens, die beim Schreiben beteiligten Prozesse und die Folgerungen für eine Didaktik der Schreibkompetenz bilden in diesem Zusammenhang das Forschungsfeld einer weiteren Arbeitsgruppe unseres Instituts. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei u.a. das Abschreiben (copy task), die Beiträge von Kohärenzfähigkeit, Perspektivenübernahme und Wortschatz zur Schreibkompetenz und die Bestimmung von Textqualität. Das zugehörige methodische Spektrum reicht von Laborexperimenten bis zu Interventionsstudien in Schulen; im Schreiblabor können hand- und tastaturschriftliche Schreibprozesse erfasst und analysiert werden. Verantwortlich für diesen Forschungsbereich ist Herr Professor Joachim Grabowski.

Die Arbeitsgruppe von Professor Anne Böckler-Raettig geht der Frage nach, welche mehr oder weniger einfachen Prozesse zu sozialem Verstehen und Verhalten beitragen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Untersuchung von Blickverarbeitung und Blickverhalten. Wie wirken sich die Blicke anderer Menschen auf unsere Wahrnehmung und unsere Aufmerksamkeit aus? Beeinflusst unser eigenes Blickverhalten in sozialen Situationen, wie gut wir uns in andere einfühlen und eindenken können? Diese und verwandte Themen bearbeitet die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "More than meets the eye". Ein weiterer Fokus der Arbeitsgruppe liegt auf zwischenmenschlichem Entscheiden und Handeln. Welche Motive liegen prosozialem Verhalten zugrunde und können wir diese gezielt fördern, beispielsweise durch Meditation? Verantwortlich für diesen Forschungsbereich ist Frau Professor Anne Böckler-Raettig.

Aktuelle Publikationen